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TU Berlin

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Ethik-Kommission

Die Ethik-Kommission (EK) nimmt auf Antrag Stellung zur ethischen Vertretbarkeit der Ziele und Verfahrensweisen von Forschungsvorhaben. Im Fokus stehen Vorhaben, in denen die untersuchten Personen nicht restlos über Ziele und Verfahren der Studie aufgeklärt werden oder die den Untersuchten bestimmte Risiken zumuten, z.B. stark beanspruchende Verfahren und Prozeduren. Außerdem werden Forschungsvorhaben begutachtet, bei denen Dritte eine Stellungnahme einfordern.

Antragsberechtigt sind angestellte Wissenschaftler*innen des Instituts für Psychologie und Arbeitswissenschaft (IPA), als auch die Fachgebiete der aktiven EK-Mitglieder. Die Ethik-Kommission des IPA handelt nach den Ethischen Richtlinien der DGPs und des BDP.

Die Ethik-Kommission behält sich das Recht vor, die Begutachtung bei mangelnden Ressourcen oder fehlenden Kompetenzen abzulehnen oder an andere Stellen zu verweisen. Ausdrücklich nicht zuständig ist die Ethik-Kommission für klinische Prüfungen von Arzneimitteln oder Medizinprodukten. Die Begutachtung dieser Studien obliegt allein der Ethik-Kommission des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo).

Wenn Sie sich für die Mitarbeit in der EK des IPA interessieren, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf (ethik(at)ipa.tu-berlin.de).

Zwei Optionen: Fremd- und Selbstevaluation von Forschungsvorhaben

Die Ethik-Kommission bietet antragsberechtigten Personen zwei unterschiedliche Optionen an: Das Einreichen eines Vollantrags, welcher von Mitgliedern der EK begutachtet wird, und das Ausfüllen eines Fragenkatalogs zur Selbstevaluation des eigenen Vorhabens (ohne Stellungnahme der EK).

  • Vollantrag

Dieser Option geht in der Regel die Aufforderung eines Forschungsträgers (z. B. DFG, VW-Stiftung, EU-Gremien) voraus, eine Stellungnahme der örtlichen Ethik-Kommission beizubringen. Sie erfordert eine ausführliche und detaillierte Beschreibung des geplanten Forschungsvorhabens in Form eines Vollantrags, inkl. Bearbeitung eines Leitfadens sowie die vollständige Übersendung sämtlicher Materialien, die Informationen für Versuchspersonen enthalten, wie Instruktionen, Einladungstexte und Einverständniserklärungen. Der Vollantrag ist frühzeitig, mindestens jedoch 8 Wochen vor Beginn der Datenerhebung bei der Ethik-Kommission einzureichen. Im positiven Fall wird die ethische Unbedenklichkeit durch eine ausführliche schriftliche Stellungnahme nachgewiesen.
Mehr Informationen zum Vollantrag

  • Fragenkatalog zur Selbstevaluation

Der auf Selbstevaluation basierende Fragenkataog ist vor allem für die unaufgeforderte Überprüfung von Forschungsvorhaben geeignet (z. B. Abschlussarbeiten). Diese Option bietet die Möglichkeit sich anhand der in Selbsteinschätzung zu beantwortenden Fragen mit grundlegenden ethischen Richtlinien des geplanten Forschungsvorhabens auseinanderzusetzen. Es erfolgt keine weitere Bearbeitung durch die Ethik-Kommission. Eine schriftliche Stellungnahme wird nicht ausgestellt.
Mehr Informationen zum Fragenkatalog zur Selbstevaluation

Mitglieder der Ethik-Kommission

  • Prof. Dr. Markus Feufel, Vorsitz
    (Fachgebiet Arbeitswissenschaft)
  • Dr.-Ing. Michael Minge, Stellvertreter
    (Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie)
  • Dr. rer. nat. Stefan Brandenburg
    (Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie, Vorsitz 2010-2019)
  • M.Sc. HF Dietlind Helene Cymek
    (Fachgebiet Arbeits-, Ingenieur- und Organisationspsychologie)
  • Prof. Dr. Klaus Gramann
    (Fachgebiet Biopsychologie und Neuroergonomie)
  • Dr. rer. nat. Janna Protzak
    (BMBF-Nachwuchsforschergruppe FANS)
  • Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting
    (Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme)
  • Dipl.-Psych. Friederice Schröder
    (Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie)
  • Prof. Dr. Michael Häfner
    (Universität der Künste Berlin)
  • Dipl.-Ing. Ekaterina Ivanova
    (Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik)
  • Dr. phil. Natalie Jankowski
    (Fachgebiet Medizintechnik)
  • Marc Wittmann, Studentische Hilfskraft
    (Fachgebiet Arbeitswissenschaft)

Dr. med. Jörg Osterhage ist externer Berater der Ethikkommission des IPA der TU Berlin.