TU Berlin

Institut für Psychologie und ArbeitswissenschaftOffizieller Start des EU-Projekts TwinBrain

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Offizieller Start des EU-Projekts TwinBrain

Die mit dem Lehrstuhl für Biopsychologie und Neuroergonomie (Prof. Dr. Klaus Gramann) assoziierten Berlin Mobile Brain/Body Imaging Labs (BeMoBIL) haben im Rahmen des Programms "Horizon 2020 Twinning widespread-05-2020" erfolgreich Fördermittel der Europäischen Union eingeworben. Das Team wird ein zentraler Projektpartner im Projekt "TWINning the BRAIN with machine learning for neuro-muscular efficiency (TwinBrain)" sein, das offiziell am 1. November 2020 mit einer Laufzeit von drei Jahren gestartet ist. Das Projekt wird von Dr. Uroš Marušič vom Institut für kinesiologische Forschung, Wissenschafts- und Forschungszentrum Koper (ZRS Koper), Slowenien, geleitet. Weitere Projektpartner sind die Université de Genève, Schweiz, und die neurologische Abteilung des Cattinara-Hospitals, Italien. Das 0,9 Millionen Euro umfassende Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren hat zum Ziel, ein Forschungs- und Diagnosezentrum auf dem Gebiet der neuromuskulären Effizienz aufzubauen und die Funktionsweise und Kontrolle des zentralen Nervensystems während der Bewegung zu verstehen. 

Das letztendliche Ziel des Projekts ist die Einrichtung des SloMoBIL: Slovenian Mobile Brain/Body Imaging Laboratory, das durch den Wissens- und Technologietransfer von BeMoBIL an der TU Berlin eingerichtet werden soll. MoBI verwendet synchrone Aufnahmen von Gehirn- (Elektroenzephalographie, EEG) und Verhaltensdaten (Bewegungserfassung) in Kombination mit datengesteuerten Analysemethoden, um die Gehirndynamik bei sich aktiv bewegenden Menschen besser zu verstehen. Das TwinBrain-Projekt plant die Implementierung von Methoden des maschinellen Lernens (Université de Genève), die nichtlineare Beziehungen zwischen Gehirndynamik und Verhalten statistisch "lernen" können. Dies wird die MoBI-Methode weiter ausbauen und schließlich zur Untersuchung der Gehirndynamik bei Morbus-Parkinson-Patienten eingesetzt werden, um neue Interventions- und Trainingsansätze zu entwickeln (Neurologische Abteilung des Cattinara-Hospitals).

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